1000 GÄRTEN FÜR AFRIKA

 CORY W. WHITNEY
beim Convivium Bocholt

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Zur Bocholter Tafelrunde in der Ferienzeit war als besonderer Gast Cory W. Whitney, M. Sc. aus den USA angekündigt. Er wurde in Rockland, Maine, New England / USA geboren.

Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rhein-Waal-Hochschule in Kleve in der Fakultät „Life Sciences“ (Bio-, Umwelt- und Lebens-wissenschaften) hält er (weltweit) Vorlesungen u.a. über „Nachhaltige Entwicklung und Öko- Tourismus“, „Herausforderungen für ökologischen Landbau“ u.a.m. Er arbeitet aufgrund seiner mehr als zehnjährigen Erfahrung auch als Berater und Ko- ordinator bei vielen internationalen Pro- jekten mit. Zur Zeit ist er sehr engagiert als Doktorand (Prof. Dr. Jens Gebauer) für das Projekt „Hausgärten in Uganda“ tätig. Dorthin fährt er mehr- mals im Jahr, um die Einheimischen bei der Anlage, Pflege und nachhaltigen Erhaltung der Gärten zu deren Selbstversorgung als Lebensgrundlage zu unterstützen und anzuleiten. Dieses Projekt ist Bestandteil des Projektes 1000 Gärten für Afrika von Slow Food.
gaerten_Cory_2012.9. PhamVanDung pic ethnobotany research LPB Lao (75)Als Human-Ökologe und Ethnobotaniker interessiert er sich für die Beziehung zwischen traditionellem Gebrauch von Pflanzen und der daraus resultierende Erhaltung der Kultur und der Artenvielfalt. Er hat mit Wildpflanzen-Sammlern im gaerten_20140717_CORY BEI TAFFELRUNDE BOCHOLT_7681fernen Nordatlantik (Island und die Färöer) und für Organisationen indigener Völker in Südostasien (Laos und Vietnam) gearbeitet. Dort hat er traditionelles Wissen und die Vielfalt der Pflanzen und ihre Verwendung katalogisiert.
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Seine Bildvorträge gaben uns ein eindrucksvolles Bild von den Lebensumständen der Einwohner, ihren Schwierigkeiten (z.B. Pavian-Einfälle, die die gesamte Ernte verwüsten) und ihren Zukunftsaussichten. Durch Austausch von Erfahrung und Wissen zwischen Einheimischen und Wissenschaftlern  u. anderen Helfern zusammen mit Slow Food können der Sinn von Artenvielfalt und Nachhaltigkeit (z.B. eigenes Saatgut) nicht nur vermittelt, sondern je nach Spendenaufkommen in die Praxis umgesetzt werden. Für eine Spende von 900.-€ kann in Uganda ein kompetter  Garten (inkl. Kauf von Grundstück, Pflanzen, Saatgut, Hilfe von Cory Whitney etc.) angelegt werden.
In der Bocholter Tafelrunde wurde bereits für die Anlage eines Gartens im Ort „Remitagu Village“ in Uganda gespendet.
Dank der spannenden Darstellung von Cory Whitney wird uns dieser Abend noch lange in Erinnerung bleiben.

Gärten für Kinder

Beitrag des Convivium Bocholt zum Projekt „Gärten für Kinder“

Gärten_WDR Lokalredaktion besucht unseren Garten für Kinder
WDR-Fernsehen besucht unseren Garten

Die Kinder- und Jugendkommission von Slow Food verfasst derzeit einen Aufsatz zur Bedeutung von Gärten für Kinder in der  internationalen und deutschen Slow Food-Bewegung. Der Text wird in einem Buch des Netzwerkes Nachhaltige Ernährung der Universität Vechta erscheinen, das bei Klinkhardt verlegt wird. Das Convivium Bocholt stellt deshalb in seinem Beitrag dar, in welcher Weise am Beispiel des Covivium Bocholt die Convivien von Slow Food Deutschland e.V.  in Deutschland zum Thema Gärten für Kinder praktisch tätig sind.
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Auch das Fersehen vom WDR war schon im Garten, die KInder waren fabelhafte Akteure!

Im Selbstversorger-Garten der Slow Food Mitglieder Monika u. Klaus Ludwig aus dem Convivium Bocholt beispielsweisegaerten_20130112_Jelli bei der Arbeit_1493werden Kinder schon früh an die Natur im Garten herangeführt:

Geschmacksbildung, indem die Kinder Gemüse und Obst richtig säen und ernten lernen, benennen können und roh (soweit essbar) probieren. Sie können Erbsen und Bohnen richtig ernten und aus der Schale pulen. Die Kinder lernen, dass Obst & Gemüse saisonbedingt und auch nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht, wie Spargel, Kirschen, Zwetschgen usw. Als Tierpaten üben sie, Verantwortung und Versorgung für Tiere (div. Hühnerrassen, Gänse, Puten, Enten, Kaninchen) zu übernehmen.
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Die Ziele der Tierhaltung, wie Erhaltung der Rasse durch Weiterzucht, Schlachten u. Verzehr als natürlicher Bestandteil eines Natur-Kreislaufs in einem Selbstversorger-Garten, wird von den Kindern mangels Vorurteilen als Bestandteil des Kreislaufs angenommen. Fragen hierzu werden altersgerecht beantwortet. Die Kinder werden je nach Laune, Neigung und Alter an allen Arbeiten auf Wunsch beteiligt wie z. B. am Bau einer Vogelscheuche, Bau eines Stalles oder bei Vorbereitung eines Erntedankfestes für Eltern u. Kindern. Beim Besuch des WDR-Fernsehens August 2013 (Lokalzeit Münster) wurde im Garten gefilmt und über die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Artenvielfalt berichtet. Auch hier bewiesen „unsere“ Jungakteure beim Probieren der Honigwaben kühlen Kopf !
Alles Weitere hier in der Dia-Show (zum Anhalten der Bilder Cursor ohne Klicken auf Bild halten):

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